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Gefäßunterbindungen

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Zusammenfassung

Die Unterbindung eines Gefäßes ist angezeigt:
  1. 1.

    Bei Blutung durch Verletzung oder entzündliche Einschmelzung der Gefäßwand. Die Unterbindung erfolgt entweder am Orte der „Not“, oder, wenn die Unterbindung an dieser Stelle nicht möglich ist, am Orte, der Wahl, d. h. an einer weiter zentral gelegenen „typischen“ Stelle.

     
  2. 2.

    Als vorbeugender Eingriff gegen eine Nachblutung (Lig. der A. carotis ext. bei der Zertrümmerungsfraktur des Oberkiefers), oder im Hinblick auf eine nachfolgende blutungsreiche Operation (Lig. der A. lingualis bei Zungencarcinom).

     
  3. 3.

    Bei blutreichen Gesciwülsten oder Organen als selbständiger, oder der eigentlichen Operation vorausgehender Eingriff. Die Unterbindung der arteriellen Blutzufuhr bezweckt eine Gewebsreduktion (Angiome, Basedowschilddrüse)

     

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1935

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität BernSchweiz

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