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Die optischen Instrumente

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Zusammenfassung

Als um den Beginn des 17. Jahrhunderts die ersten optischen Instrumente auftraten, wünschte man durch sie das Auge derart zu unterstützen, daß man mehr, d. h. mehr Einzelheiten, sähe als ohne sie; mit andern Worten, der Gesichtswinkel \(w'\) auf der Bildseite sollte den ohne das Instrument zustande kommenden Gesichtswinkel w* an Größe übertreffen. Damit gleichbedeutend ist der Ausdruck, es würden mit dem Instrument größere Netzhautbilder erzeugt als im freien Sehen. — Beachtet man, daß nach dem ersten Abschnitt achsensenkrechte Ding- und Bildebenen besonders wichtig sind, so läßt sich die Vergrößerungszahl ℜ = tg\(w'\):tgw* schreiben, und sie sei für die Haupteinteilung der optischen Instrumente maßgebend. Da hierfür eine stets willkürliche Zahlengrenze anzugeben ist, so sei als Grenzwert ℜ = 2 gesetzt. Instrumente mit ℜ > 2 nennen wir verdeutlichende oder vergrößernde zum Unterschiede von denüberblicks oder wiederholenden Instrumenten mit ℜ < 2. Die Vergrößerungszahl kann darum gut der Haupteinteilung zugrunde gelegt werden, weil sich die Instrumente der einen Klasse nicht leicht durch eine geringe Veränderung an ihren Teilen zu solchen der andern Klasse machen lassen.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1930

Authors and Affiliations

  1. 1.optischen Werkstätte von Carl ZeißJenaDeutschland
  2. 2.Jenaer UniversitätDeutschland

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