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Fortpflanzungsorgane

  • Hans Petersen

Zusammenfassung

Der Hoden, die männliche Keimdrüse (Gonade), hat den Bau einer tubulösen Drüse (Abb. 707 u. 723). Der die Spermien liefernde Hauptteil besteht aus gewundenen Kanälchen (Hodenkanälchen, Tubuli contorti, Tubuli seminiferi), an die sich ein die Spermien abführendes Ausführungsgangsystem anschließt. Von der derben bindegewebigen Außenhülle des Organs Tunica albuginea testis) laufen Scheidewände in die Tiefe (Septula testis), die aber gerade am Ansatz an der Albuginea vielfach unterbrochen sind, so daß die von den Septula abgeteilten Läppchen (Lobuli testis) unter der Albuginea miteinander verbunden sind. Jeder Hoden besteht aus etwa 200 Lobuli. Hinten oben schließen die Septen zu einer Platte, dem Mediastinum testis, zusammen, in dem der Anfang des ausführenden Gangsystem liegt. Jeder Lobulus enthält wenige (2–4) Kanälchen, die mäßig verzweigt, aber verhältnismäßig sehr lang (30–40 cm) und stark aufgeknäult sind. Unter der Albuginea hängen die Kanälchen untereinander zusammen; ob derartige Zusammenhänge regelmäßig zwischen allen Läppchen sich finden, wird verschieden angegeben. Die meisten Kanälchenäste endigen wohl blind nach Art echter sekretorischer Endstücke.

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Literatur zu 294—321

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Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1935

Authors and Affiliations

  • Hans Petersen

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