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Zusammenfassung

Nach Ablauf des Praktischen Jahres hat der reichsdeutsche Kandidat bei derjenigen obersten Landesbehörde, in deren Bezirk er die ärztliche Prüfung bestanden hat, die Erteilung der Bestallung als Arzt zu beantragen (Muster S. 169). Dabei find einzureichen: die im § 66 der Bestallungsordnung für Ärzte vorgeschriebenen Nachweise, nämlich ein Ausweis über den Besitz der Reichsangehörigkeit1, die Abstammungsnachweise (§ 6 Abf. 5 der Bestallungsordnung) nebst Fragebogen, das oder die Zeugnisse über die Ableistung des Praktischen Jahres, ein selbstgeschriebener Bericht über die Beschäftigung während desselben, polizeiliche Führungszeugnisse für die Zeit nach Ablegung der ärztlichen Prüfung bis zur Antragstellung unb ein Nachweis darüber, daß der Kandidat nach bestandener ärztlicher Prüfung mindestens je zwei öffentlichen Impf unb Wiederimpfterminen beigewohnt hat, ferner ein Zeugnis üder den mindestens genügenden Befund eines gemäß § 66 Abf. 1 angefertigten Probegutachtens (vgl. auch S. 80 Anm. 1) und die Urschrift des Probegutachtens. Da die Zeugnisse üder das praktische Jahr bei den Akten der Zentralbehörde verbleiben, empfiehlt es sich, daß der Kandidat vor der Einreichung Abschriften zum eigenen Gebrauch zurückbehält.

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© Verlag von Julius Springer Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • Kurt Opitz

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