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Hülfsmittel zur Beobachtung der magnetischen Deklinationsschwankungen

  • Cremer
  • Hans Mentzel
  • Broockmann

Zusammenfassung

Obgleich schon durch den Erlass der Oberberghauptmannschaft vom 16. 3. 1816 auf die Beobachtung der Magnetnadel in Bezug auf eine „feste und richtige Mittagslinie“ hingewiesen wurde und einsichtsvolle Fachleute auf die aus der Nichtberücksichtigung der Deklinationsänderungen innerhalb grösserer Zeitintervalle entstandenen Unrichtigkeiten der Grubenrisse aufmerksam gemacht hatten, kann es mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten, „feste und richtige Mittagslinie“ auf die Risse zu bringen, begreiflich erscheinen, wenn bis in die 50er Jahre hinein auf den westfälischen Karten zum Auftragen der Grubenmessungen die Magnetlinie aufgetragen wurde. In Bochum und Essen wurden die ersten Deklinatorien in den 40er Jahren angelegt. Dieselben waren von sehr primitiver Einrichtung. Auf der horizontalen Fläche einer Säule war die mittelst Gnomons ermittelte Mittagslinie eingerissen, an welche die mit Kompass versehene Zulegeplatte angelegt und bei einspielender Nadel der Deklinationswert abgelesen wurde. Dass mit solchen rohen Hülfsmitteln nicht viel zu erreichen war, liegt auf der Hand. Die bis zum Jahre 1849 in den Akten enthaltenen Beobachtungsresultate von Essen lassen denn auch wegen ihrer vielfachen Widersprüche auf grosse Mängel in der Einrichtung und Wartung schliessen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1903

Authors and Affiliations

  • Cremer
  • Hans Mentzel
  • Broockmann

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