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Huflattichblätter

  • Arzneipflanzen-Ausschuß der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft Berlin-Dahlem

Zusammenfassung

Der Huflattich, Ackerlattich, Brustlattich, Tussilago farfara L., hat einen ausdaueruden, unterirdisch kriecheuden Wurzelstock, aus dem gleich zu Beginn des Frühjahrs, noch bevor die Blätter erscheinen, vier bis zwanzig Blütentriebe auslaufen. Diese Triebe sind anfrecht, nicht verzweigt, von nuten bis oben mit kleinen, braunen, später grünen, fpitzen Schuppenblättchen besetzt; sie sind 6–10, seltener bis 20 cm lang, spinnwebig behaart und tragen an der Spitze ein nur im Sonnenschein geöffnetes, gold-gelbes, 2 cm im Durchmesser großes Blütenköpfchen, das vor und nach der Blutezeit hängend ist Die erst nach der Blütezeit erscheinenden Blatttriebe tragen sünf bis sieben Blätter; diese sind mit einem bis 10 cm langen, häufig violett gefärbten Blattstiel versehen; die Blattfläche ist etwas dicklich, 8–15 cm lang, ruudlich-herzförmig, am Rande flach gebuchtet und in den Buchten wiederum gezähnt; an dem herzförmigen Gruude hat sie eiuen tiefen Einschnitt, am oberen Ende ist sie zugespitzt. Die unteren Blattrippen gehen strahlenförmig vom Blattgrunde aus. Die Blätter fiud auf der Oberseite duukelgrun, auf der Uuterfeite find fie mit einem dichten, leicht ablösbaren, weißen Haarsilz bedeckt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1917

Authors and Affiliations

  • Arzneipflanzen-Ausschuß der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft Berlin-Dahlem

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