Zutreffende Ermittlung bankmäßiger Gesamt-Umsätze — ein Vorschlag

  • Gustav Müller

Zusammenfassung

Meines Erachtens würde man dem Wesen des bankmäßigen Umsatzes durch folgende Berechnungsweise am nächsten kommen: man addiere sämtliche während der Bilanz-Periode über Kontokorrent-Konten aller Art (reine Kontokorrent-, Scheck-, Depositen-, Banken-, Konsortial- u. dgl. Konten) gelaufenen Posten sowohl der Sollseiten, wie auch der Haben-Seiten und schlage dieser Summe diejenige aller Posten hinzu, die im Soll und Haben der Kassebücher auf den für Erwerbszwecke geführten Sachkonten aus Zug um Zug-Bargeschäften im Bilanzjahr entstanden sind. Zu diesen Sachkonten gehören z.B.: Wechsel-, Effekten-, Coupons-, Sorten-, Provisions- und Zinsen-Konten. Nicht dagegen z. B.: Unkosten-, Dividenden-, und Tantieme-Konten. Damit würden wirklich nur die dem Erwerbe dienenden Umsatz-Bewegungen erfaßt. Storni und Überträge sind natürlich auch hierbei störende Faktoren, wenn man sie nicht ausschaltet.

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1915

Authors and Affiliations

  • Gustav Müller
    • 1
  1. 1.MagdeburgDeutschland

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