Advertisement

Die qualitative Prüfung der Richtigkeit der chemischen Betrachtungsweise

Darstellung von Proteinen, die ionisierende Verunreinigungen nicht mehr enthalten
  • Jacques Loeb

Zusammenfassung

Für den Chemiker handelt es sich zunächst darum, eine Methode zu finden, die eine endgültige Entscheidung gestattet, ob eins oder beide Ionen eines Elektrolyten mit einem Protein in Verbindung treten. Dies können die alten Methoden nicht leisten. Die Anhänger der Adsorptionstheorie nehmen eine Adsorption beider Ionen seitens des Kolloids an, und Pauli glaubt, daß beide Ionen eines Salzes von den nichtionisierten Proteinmolekülen adsorbiert werden1).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Pauli, W.: Fortschr. d. naturwiss. Forschung Bd. 4, S. 223. 1912.Google Scholar
  2. 1).
    Loeb, J.: Journ. of gen. physiol. Bd. 1, S. 39, 237. 1918/19CrossRefGoogle Scholar
  3. 1a).
    Loeb, J.: Science Bd. 52, S.449. 1920PubMedCrossRefGoogle Scholar
  4. 1b).
    Loeb, J.: Journ. de chim. physique Bd. 18, S. 283. 1920.Google Scholar
  5. 1).
    Bei diesen Versuchen kommt es manchmal vor, daß einige Gelatinekörnchen die Farbe im isoelektrischen Punkt oder auf der alkalischen Seite des isoelektrischen Punktes nicht abgeben, wahrscheinlich ist dies durch Versuchsfehler bedingt. Beim Schmelzen der Gelatine können die Lösungen dann eine schwache Rotfärbung zeigen. Der Farbunterschied zwischen der Gelatine auf der alkalischen und auf der sauren Seite des isoelektrischen Punktes ist indessen hinreichend deutlich, selbst wenn dieser unbedeutende Versuchsfehler unterlaufen ist.Google Scholar
  6. 2).
    Diese dogmatische Darstellung unserer Ergebnisse ist nur angenähert richtig. Eine Spur Anion sollte sich wenigstens theoretisch auch auf der alkalischen Seite des isoelektrischen Punktes mit der Gelatine verbinden und ebenso eine Spur Kation auf der sauren Seite, zumindest in der unmittelbaren Umgebung des isoelektrischen Punktes. In Wirklichkeit kann indessen ein solches Verhalten nicht gefunden werden, obgleich es nach der Theorie der amphoteren Elektrolyte eigentlich so sein sollte.Google Scholar
  7. 1).
    Northrop, J. H.: Journ. of gen. physiol. Bd. 3, S. 715. 1920/21.CrossRefGoogle Scholar
  8. 2).
    Werner, A.: Neuere Anschauungen auf dem Gebiete der anorganischen Chemie. 3. Aufl. Braunschweig 1913.Google Scholar
  9. 3).
    Lewis, G. N.: Journ. of the Americ. Chem. soc. Bd. 38, S. 762. 1916.CrossRefGoogle Scholar
  10. 4).
    Kossel, W.: Ann. d. Physik Bd. 49, S. 229. 1916.CrossRefGoogle Scholar
  11. 5).
    Langmuir, I.: Journ. of the Americ. Chem. soc. Bd. 41, S. 868. 1919.CrossRefGoogle Scholar
  12. 1).
    Loeb, J.: Journ. of gen. physiol. Bd. 1, S.237. 1918/19.CrossRefGoogle Scholar
  13. 1).
    Field A. M.: Journ. of the Americ. med. soc. Bd. 43, S. 667. 1921.CrossRefGoogle Scholar
  14. 2).
    C. R. Smith (Journ. of the Americ. chem. soc. Bd. 43, S. 1350. 1921), der ebenfalls eine Methode zur Darstellung aschefreier Gelatine beschreibt, ist anscheinend sowohl die Arbeit von Fräulein Field wie die angeführte Veröffentlichung des Verfassers entgangen.CrossRefGoogle Scholar
  15. 3).
    Northrop, J. H.: Journ. of gen. physiol. Bd. 3, S. 211. 1920/21.CrossRefGoogle Scholar
  16. 4).
    Pekelharing, C. A. u. W. E. Ringer: Zeitschr. f. physiol. Chem. Bd. 75, S. 282. 1911.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1924

Authors and Affiliations

  • Jacques Loeb
    • 1
  1. 1.Rockefeller Instituts für Medizinische Forschung New YorkUSA

Personalised recommendations