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Die Reinigung der Schmutzwässer in den Gewässern selbst, die Selbstreinigung der Flüsse

  • J. König

Zusammenfassung

Unter Selbstreinigung der Flüsse verstehen wir die völlige Unschädlichmachung verunreinigender Bestandtheile, sei es dadurch, dass die letzteren mit den natürlichen Bestandtheilen des Wassers eine Verbindung eingehen, die bleibend und für alle Fälle unschädlich ist, sei es dadurch, dass die verunreinigenden Stoffe in unschädliche Umsetzungsprodukte, z. B. in unschädliehe Salze oder in sich verflüchtigende Gase umgewandelt werden.

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Literatur

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    Durch den chemisch-mechanischen Reinigungsvorgang werden im allgemeinen nur die Schwebestoffe, nicht die gelösten organischen Stoffe beseitigt.Google Scholar
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    Die Erhöhung an Bakterien rührt wohl daher, dass das Wasser vor einem Mühlenstauwerk zur Ruhe gelangte und wieder Fäulnisserscheinungen zeigte. 2) Zeitschr. f. Hyg. 1888, 3, 355.Google Scholar
  14. 8).
    „Spuren“ sind bei Berechnung der Mittelzahl = 0 gesetzt. 4) Ausserdem war einmal die Platte vollständig verflüssigt.Google Scholar
  15. 1).
    „Spuren“ sind bei der Berechnung der Mittelzahl = 0 gesetzt.Google Scholar
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  35. 1).
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  39. 2).
    Die Zahlen bedeuten wahrscheinlich „grains“ für eine gallone; durch Multiplikation mit 14,1 erhält man alsdann Milligramm für 1 1.Google Scholar
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    Nach Engineering, Jan. 1885 in Repertorium f. analyt. Chemie 1884, 190.Google Scholar
  44. 3).
    Die weitere Angabe, dass durch die Lufteinführung der Procentsatz von freiem Ammoniak auf 1/5 seiner ursprünglichen Menge herabgedrückt worden sein soll, lasse ich dahingestellt; die direkte Oxydation des Ammoniaks nach vorstehendem Verfahren erscheint sehr unwahrscheinlich.Google Scholar
  45. 4).
    Preuss. Landw. Jahrbücher 1882, 11, 206Google Scholar
  46. 4a).
    Preuss. Landw. Jahrbücher 1883, 12, 841.Google Scholar
  47. 1).
    Wenn die Menge des zur Oxydation erforderlichen Sauerstoffs in dem gelüfteten Wasser geringer ist als in dem ungelüfteten, so ist das ohne Zweifel durch Oxydation und Verflüchtigung von Schwefel- und sonstigen flüchtigen Verbindungen bedingt worden.Google Scholar
  48. 2).
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  49. 3).
    Der aufgenommene Sauerstoff übersteigt unter Umständen sogar die Menge, welche sich nach den Absorptions-Koefficienten von Bunsen ergiebt. Letztere sind aber von Bunsen berechnet und nicht experimentell festgestellt; auch habe ich (Zeitschr. f. analyt. Chem. 1880, 19, 250) nachgewiesen, dass die von Bunsen berechneten Absorptions-Koefficienten nicht als Normzahlen angesehen werden können.Google Scholar
  50. 1).
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  51. 2).
    Nach dem Text ist die zweite Untersuchung am 15. November ausgeführt, während es heisst „Verlust in 14 Tagen“. Entweder muss es daher heissen, wie ich angenommen habe „am 25. November“ oder wenn 15. November richtig ist „Verlust in 4 Tagen“. (Vergl. Jahresbericht f. Agric.-Chemie 1875–1876, 1, 105.Google Scholar
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    In zwei Fällen waren unzählbare Mengen in dem 10 fach verdünnten Wasser vorhanden und konnte die Anzahl aus dem Grunde nicht festgestellt werden.Google Scholar
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© Verlag von Julius Springer 1899

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  • J. König

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