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Die Papiermarkwirtschaft

  • Arnd Jessen

Zusammenfassung

»Der Bankerott war nun einmal gekommen, wie das Ende aller großen Täuschungen notwendig einmal kommen mußte. Doch wie leise, in wie sanften Ergießungen fielen die Assignaten hernieder; nicht wie eine alles zerstörende Lawine, sondern wie sanfte Schauer eines kaum fühlbaren Schneetreibens; Schauer auf Schauer, bis wirklich alles begraben und doch nur wenig zerstört war, was nicht ersetzt, entbehrt werden konnte. So weit hat es die moderne Staatskunst gebracht«, so schrieb Carlyle vor bald hundert Jahren über die Finanzwirtschaft der Französischen Revolution.

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Literatur

  1. 1).
    Siehe Seite 15.Google Scholar
  2. 1).
    Vergleiche Spalte »Monatszunahme der schwebenden Schuld« in Tafel 6 der »Finanzen«.Google Scholar
  3. 1).
    Der Besoldungsbedarf des Reichsetats 1923 verteilt sich in vH.:Die Reichsarbeiterlöhne bedürften, weniger unter dem Gesichtspunkt der Zahlungstermine als ihrer absoluten Höhe im Vergleich zur privaten Wirtschaft, einer besonderen Untersuchung.Google Scholar
  4. 1).
    Aber einschl. der oben nicht aufgeführten Beamten des Reichswehrministeriums.Google Scholar
  5. 2).
    Davon 83 994 in der Reichsfinanzverwaltung.Google Scholar
  6. 1).
    Die Zahlen für 1914 entnahmen wir dem Etat, die für 1922 und 1923 den Reichstagsdrucksachen 3655 und 5584.Google Scholar
  7. 2).
    Übernahme der Rechnungsbeamten der preußischen Eisenbahnverwaltung.Google Scholar
  8. 3).
    Nicht vergleichbar.Google Scholar
  9. 4).
    1913: Reichsschatzamt.Google Scholar
  10. 5).
    In 1923 wurde das Reichsschatzministerium aufgelöst.Google Scholar
  11. 7).
    Übernahme des Reichswasserschutzes vom Reichsamt des Innern.Google Scholar
  12. 1).
    Als Grundgehälter der einzelnen Gruppen wurden zugrunde gelegt ab 1. 4. 23: 21 800 M.; 25 100; 29 300; 35 200; 39 000; 43 200; 68 000; ab 1. 6. 23: 0,728 Mill.; 0,863; 1,04; 1,30; 1,44; 1,62, 2,31. Zu den Grundgehältern wurde ein örtlicher Sonderzuschlag (wir setzten Berlin ein) und ein Teuerungszuschlag gewährt, deren Summe also den Gesamtzuschlag darstellte.Google Scholar
  13. 2).
    Die Ministerialzulagen sind hier nicht berücksichtigt.Google Scholar
  14. 1).
    Grundvergütung 43 200; Ortsklasse A; zwei Kinder.Google Scholar
  15. 1).
    Gehaltsfaktoren und Grundvergütung siehe 1c.Google Scholar
  16. 2).
    Als Grundeinheit gelten 5 vH. vom Papiergehalt des Vormonats.Google Scholar
  17. 1).
    Siehe nächste Seite.Google Scholar
  18. 1).
    Die Friedensgehälter sind die der damaligen Klassen 4, 8, 13, 25, 38, 43, 50. Die Wohnungsgeldzuschüsse wurden nicht berücksichtigt, da die als Goldausgabe völlig verschwindenden Papiermieten bereits im Umrechnungsfaktor ihren Ausdruck finden; der Staat würde ferner heute wie einst den Wohnungsgeldzuschuß nach der tatsächlichen Miete einrichten müssen; diese aber hält er z. Zt. gesetzlich niedrig, würde also heute mit geringerem Wohnungsgeldzuschuß auskommen. Ebenso blieben die Ministerialzulagen außer Ansatz.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • Arnd Jessen

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