Bau und Arten von Transformatoren

  • K. Hoerner

Zusammenfassung

Der Eisenkörper eines Transformators wird aus Blechscheiben aufgebaut, die voneinander durch Papier oder Lack isoliert sind. Sollen die Leerverluste besonders gering sein, so verwendet man Bleche aus Legierungen von hohem elektrischen Widerstand und geringer Hysteresis. Um den magnetischen Schluß in den einzelnen Schichten möglichst vollkommen zu machen, verwendet man entweder Pakete, die mit bearbeiteten Paßflächen aneinander gepreßt werden, oder die Bleche werden einzeln derart in und um die Spulen gelegt, daß die Fugen in den Schichten gegeneinander versetzt sind. Für den magnetischen Fluß sind in einem Kerntransformator (Abb. 278) nur ein Weg, in einem Manteltransformator (Abb. 279) deren zwei vorhanden. Die Primär- und die Sekundärspulen werden entweder konzentrisch ineinander geschoben, wobei die Unterspannung innen liegt, oder sie werden in einzelnen Scheiben in axialer Richtung abwechselnd aufeinander gelegt. Die gewaltigen mechanischen Kräfte, die bei einem Kurzschluß durch den Überstrom auftreten, erfordern gegenseitige Abstützung und Verankerung der Wicklungen und des Eisenkörpers.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1928

Authors and Affiliations

  • K. Hoerner
    • 1
  1. 1.Köln-LindenthalDeutschland

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