Advertisement

Sonstige Behandlungsmethoden der Rachitis

  • P. György

Zusammenfassung

Mit der direkten und indirekten Strahlentherapie sowie mit der Lebertran-medikation ist die Reihe der sicher und rasch wirkenden spezifisch-antirachitischen Verfahren bereits erschöpft. Sowohl bei einer individuellen wie auch bei einer allgemeinen Rachitisprophylaxe, ebenso auch bei der Rachitistherapie sollten jedoch gewisse diätetische, allgemein-hygienische oder unspezifisch-therapeutische Maßnahmen nicht völlig außer acht gelassen werden. Nicht als ob die für die Prophylaxe in Frage kommenden neueren stark und zuverlässig wirksamen antirachitischen Verfahren allein schon einen vollen Erfolg nicht in sichere Aussicht stellen würden, sondern mehr zu ihrer Unterstützung, gleichsam als Sicherheitsventile. Der scheinbar nächstliegende Weg, eine reichhaltigere Ausstattung des Kostzettels mit natürlichen Nahrungsstoffen, die reich an Rachitisschutzstoff sind, kommt hierfür nur wenig in Betracht. Dies hauptsächlich aus dem Grunde, weil das sog. D-Vitamin, mit Ausnahme des Lebertrans in stärkerer Konzentration nur noch im Eigelb vorkommt. Der Nachweis dafür ließ sich sowohl in Tierexperimenten wie auch in therapeutischen Versuchen an Kindern [Casparis — Shipley — Kramer (207), Heß (631), Heß-Weinstock (632), Tso (1438a), Jundell (797–799), Rohr-Schultz (1201)] eindeutig erbringen. Die röntgenologisch kontrollierte Kalkeinlagerung in die Diaphysen-grenze, sowie die Zunahme des anorganischen Serumphosphors konnten bei Kindern bereits in der 3.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Siehe S. 206.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • P. György
    • 1
  1. 1.HeidelbergDeutschland

Personalised recommendations