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Das Wasser im alten und neuen Ägypten

Vortrag, gehalten im Polntechnifchen Verein zu München am 7. Dezember 1901
  • Max Eyth

Zusammenfassung

An den Ufern des Nils lernt man die altklassischen Worte Pindars „ἄϱιστον μὲν ὕδωϱ“— das Wasser ist das Beste — in ihrer ganzen Bedeutung würdigen. Dort sehen wir heute, was man schon vor 4000 Jahren erkannte, einen Strom, der inmitten toter Wüsten ein Land schuf, dessen Fruchtbarkeit unerschöpflich scheint. Wir sehen, wie er dieses Land bis zum heutigen Tage erhält, während rings umher die Kulturstätten der alten Welt, Carthago, Cyrene, Syrien, selbst Kleinasien, Griechenland und Sizilien halbe Einöden geworden find. Wir sehen, wie das Wasser für den Menschen schafft, nicht bloß seine materiellen Bedürfnisse befriedigend, sondern auch Gesellschaft und Staaten bildend. Wir sehen aber auch, wie der Mensch für das Wasser zu schaffen gelernt hat, und zwar in den ältesten, wie in den neuesten Zeiten in einer Weise, die uns nirgends auf der Erde in einem großartigeren Maßstabe entgegentritt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • Max Eyth

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