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Die chemische Untersuchung der Elektroden

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Zusammenfassung

Der Aschengehalt der Elektrodenkohle wird, nachdem man sie gepulvert hat, durch Verbrennen im Platintiegel, wenn nötig, unter Zuführung von Sauerstoff, bestimmt. Man darf zu Anfang die Temperatur nicht zu hoch steigern, damit die Asche nicht zusammensintert und unverbrannte Kohle einschließt. Bei den Kohlen, welche als Anoden zur Herstellung von Aluminium dienen, soll der Aschengehalt möglichst klein sein; die Asche soll vor allem möglichst wenig Eisen und Kieselsäure enthalten, weil diese Verunreinigungen aus der Elektrode in das Bad und aus diesem in das Aluminium übergehen. Als ich einmal an 11 Anoden den Glührückstand bestimmte, fand ich zwischen 0,84 und 1,16%, im Mittel 0,94% Asche. Dagegen können Ofenelektroden für Herstellung von Karbid unbeanstandet über 7% Asche enthalten, weil schon durch die Beschickung (Kalk und Koks) reichlich Aschenbestandteile dem Karbid zugeführt werden.

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Notes

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Hochschule BerlinDeutschland

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