Advertisement

Zusammenfassung

Bei den älteren Dynamomaschinen wurde der im Anker erzeugte Strom durch „Bürsten“ abgenommen, welche aus Kupferdrähten oder Kupferblättern zusammengesetzt waren. Hartgezogener Draht von etwa 1–1½ mm Dicke wurde in passende Längen zerschnitten, in mehreren Lagen aufeinander geschichtet, an einem Ende zusammengelötet und in einer Form zu einer Platte zusammengepreßt. Diese flachen Bürsten wurden in die Blechkästen der Bürstenhalter eingeschoben. Die Kupferdrahtbürsten griffen aber die kupfernen Segmente des Kollektors, welcher die in den Ankerspulen erzeugten Wechselströme gleichrichtet, stark an, so daß man die entstandenen Riefen immer wieder durch Abdrehen des Kollektors entfernen mußte. Außerdem funkten sie stark.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Literatur

  1. 1.
    In Abb. 292 ist links eine kurze, dicke Bronzebürste zu sehen.Google Scholar
  2. 1.
    Die Acheson Graphite Co graphitiert für amerikanische Bürstenhersteller Kohlen im Wert von 6–10 Millionen Dollar jährlich.Google Scholar
  3. 1.
    W. Heinrich berichtet, daß bei Motorgeneratoren eine Wickelung mit 1 (2) Stab je Nut sehr gut mit „Hochgraphit“-Kohlen (d. h. Naturgraphit) läuft, mit 2 Windungen je Segment und Schleifenwicklung bei großen Leistungen des Polpaares nur mit diesen Kohlen, gar nicht aber mit Elektrographitkohlen zu betreiben war.Google Scholar
  4. 1.
    Generalvertretung für Deutschland F. P. Dujardin & Co. in Düsseldorf.Google Scholar
  5. 1.
    Dre Fall-Härteprüfer nach M. v. Schwarz und der S. u. S.-Härteprüfer nach dem Rückprallverfahren werden von Reindl & Nieberding, Berlin SO 36, hergestellt.Google Scholar
  6. 1.
    Schunk & Ebe-Blätter, 2. Heft, S. 8 (August 1923).Google Scholar
  7. 2.
    In Abb. 319 bedeutet a das Uhrwerk für den Vorschub, b die Blattfeder und c die Transportschiene.Google Scholar
  8. 1.
    Siemens-Z. Bd. 8 S. 596 (1928).Google Scholar
  9. 1a.
    Siehe auch Neukirchen, J.: Die Kommutatorbürste als Wackelkontakt. Elektrotechn. Z. Bd. 50 S. 55 (1929)Google Scholar
  10. 1b.
    F. Punga und A. Schliephake: Elektrotechn. u. Maschinenb. Bd. 45 S. 201 (1929)Google Scholar
  11. 1.
    Das Bürstenproblem, S. 96.Google Scholar
  12. 1.
    Zur Physik des Schleifkontaktes II. Areh. Elektrotechn. Bd. 25 (1931) S. 489.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Hochschule BerlinDeutschland

Personalised recommendations