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Neurasthenie pp 78-116 | Cite as

II

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Zusammenfassung

Im vorigen Abschnitt ist versucht worden, eine Auffassung der Neurasthenie als einer Krankheitsentität darzulegen. Danach wäre ihre physiopathologische Grundlage eine Störung einer oder mehrerer oder aller Komponenten der Erregbarkeit der Nervenzellen. Diese Störungen sind der Ausdruck eines abnormen Tonus der Neurone. Die Ursachen der chronischen Abweichung vom optimalen Tonus können zum Teil in der Struktur der Neurone präformiert sein (Disposition), sie müssen aber immer, selbst im Falle der konstitutionellen Neurasthenie, auch aus der Nachwirkung von Reizen entstehen, die nach Quantität, Qualität, Dauer und Kombination tonusschädigend gewirkt haben. Die Tonusanomalie ist bei der Neurasthenie in allen Neuronen anzunehmen, aber nicht in allen gleich stark ausgeprägt, nach ihrem Vorwiegen in einzelnen Neuronprovinzen unterscheiden sich die klinischen Unterarten der Krankheit.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1910

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität ZürichSchweiz

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