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Niederdruckdampfheizungen und Heizungskosten

  • Karl Urbahn
  • Ernst Reutlinger

Zusammenfassung

Fabrikbetriebe mit Verbrennungskraftmaschinen sowie mit) Kraftversorgung durch Strombezug müssen gewöhnlich zur Deckung des Heizbedarfe besondere Heizkesselanlagen erhalten; falls nicht Hochdruckkessel für Fabrikationsdampf vorhanden, sind, erfolgt die Aufstellung von Niederdruckdampfkesseln mit Füllschachtfeuerungen, die je nach Wintertemperatur mit 0,03 bis 0,15 Atm. betrieben und von der Zentralheizungsindustrie für die Verbrennung von Anthrazit, Koks und Braunkohlenbriketts bei guter Brennstoffausnutzung (bei Leistungen zwischen 4000 und 12 000 WE/st/qm Heizfläche 80% Wirkungsgrad und darüber) erstellt werden. Bei Anbringung eines Standrohres (von 5 m Höhe, höchster Druck 0,5 Atm.) ist die Aufstellung unter bewohnten Räumen zulässig; die Kesselaufstellung erfordert, damit die Rückleitung des Kondensates selbsttätig erfolgen kann, der tiefste Punkt der Kondensatfallstränge also mindestens 20 cm, die tiefste Heizfläche mindestens 2 m über dem höchsten Wasserstand im Kessel liegt, oft erhebliche Ausschachtungsarbeiten. Die Bedienung beschränkt sich auf die zeitweise Auffüllung des Füllschachtes, der Dampfbedarf wird unter Vermittlung selbsttätiger Feuerzugregler gedeckt, die vom Dampfdruck gesteuert werden.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1913

Authors and Affiliations

  • Karl Urbahn
  • Ernst Reutlinger
    • 1
  1. 1.Ingenieurgesellschaft für Wärmewirtschaft m. b. H.CölnDeutschland

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