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Zusammenfassung

Um das Jahr 1900 war im Schalterbau alles in Fluß. Es war die Zeit einer gesteigerten Einführung der Elektrizität in die Industrie und zugleich des Überganges zu höheren Betriebspannungen. Der bis dahin übliche Luftschalter war den größeren Anforderungen nicht mehr gewachsen, vor allem erschienen die isolationstechnischen Schwierigkeiten bei höheren Spannungen fast unüberwindlich. Daher siegte der kurz vorher erfundene Ölschalter auf der ganzen Linie, nachdem sich seine Brauchbarkeit sehr schnell erwiesen hatte. Das widersinnig erscheinende Verfahren, den Lichtbogen in Öl zu löschen, brachte die verschiedenartigsten Bauweisen zum Vorschein. Zwischen diesen fallen besonders zwei Verfahren auf: entweder den Lichtbogen durch Anwendung eines höheren Druckes zu ersticken1) oder ihn durch einen Ölstrom zu löschen2). Offenbar ließ man sich hierbei von den gleichen Vorstellungen leiten, die man mit der Feuerlöschung im allgemeinen verbindet.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • F. Grünewald

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