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Fluglehre pp 114-127 | Cite as

Entwurfsunterlagen für Luftschrauben

  • R. v. Mises
  • Kurt Hohenemser

Zusammenfassung

Wir bemerkten schon, daß der Hauptumsatz an Leistung in etwa 0,7 des Propellerradius stattfindet. Man wird daher den Wirkungsgrad des in 0,7 Radius gelegenen Propellerelementes angenähert auch als maßgebend für den ganzen Propeller ansehen können. Wir wollen jetzt für dieses Propellerelement den Wirkungsgrad ermitteln, in Abhängigkeit von dem Verhältnis Fluggeschwindigkeit v zur Umfangsgeschwindigkeit U der Blattenden. Man nennt dieses Verhältnis den Fortschrittsgrad der Propellerspitzen oder auch nur einfach den Fortschrittsgrad des Propellers. Der Bewegung am Stand entspricht der Fortschrittsgrad null. Wir wollen die auf S. 110 aufgestellte Formel für den Wirkungsgrad des Propellerelementes
$$\eta = {v \over u}{{{\rm{cos}}\left( {\gamma + \varepsilon } \right)} \over {{\rm{sin}}\left( {\gamma + \varepsilon } \right)}}.$$
für ε = 4° und ε = 5° auswerten. Das sind etwa die besten Gleitwinkel, die für Metall- bzw. für Holzluftschrauben zu erreichen sind. Die kleinsten Gleitwinkel für Metallpropeller sind deshalb günstiger als bei Holzluftschrauben, weil man in Metall dünnere Profile verwenden kann, die geringere Widerstandsbeiwerte haben (siehe S. 58). Durch Vergleich mit Abb. 24, wo als kleinster Gleitwinkel für das Tragflächenprofil der Abb. 19 0,06 × 57,3 = 3,4° angegeben ist, sieht man, daß die Propellerprofile insgesamt etwas ungünstiger sind.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • R. v. Mises
  • Kurt Hohenemser

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