Die Hirnpunktion

  • E. Neisser
  • E. Forstert
Part of the Handbuch der Neurologie book series (BUMKE NEUROLOG., volume 7/2)

Zusammenfassung

E. Neisseb und K. Pollack haben 1904 die Methode angegeben und als „Hirnpunktion“bezeichnet, deren Wesen darin besteht, ohne Eröffnung des Schädels durch Schnellbohrung durch Weichteile und Knochen der Hohlnadel einen Zugang zu den verschiedensten Teilen der Hirnoberfläche zu schaffen. Unter den ersten Nachprüfern haben die ausgedehnten, klinischen und mikroskopischen Untersuchungen B. Pfeiffebs und Fobstebs die Anwendung dieser Methode, besonders bei den Hirngeschwülsten, auf eine breite Grundlage gestellt.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • E. Neisser
    • 1
  • E. Forstert
    • 2
  1. 1.StettinPoland
  2. 2.GreifswaldDeutschland

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