Zusammenfassung

Aufgabe des Pupillenspieles ist in erster Linie die Regulierung der in das Auge einfallenden Lichtmenge; daneben kommt der Pupillenverengerung auch ein zum Teil beträchtlicher Einfluß auf die Schärfe des Netzhautbildes zu: mit zunehmender Pupillenverengerung wird innerhalb gewisser Grenzen das Netzhautbild schärfer infolge der Verringerung der monochromatischen Aberrationen. Dieser günstige Einfluß findet seine Grenzen darin, daß die Beugungsaberration mit abnehmendem Pupillendurchmesser zunimmt; infolge der Beugung am Pupillensaum ist selbst bei völlig aberrationsfreiem System das Bild eines Objektpunktes nicht wieder ein Punkt, sondern eine kleine, helle Scheibe, die bei Pupillenweiten von 4 bzw. 2 und 1 mm einen Durchmesser von 0,0061 bzw. 0,0122 und 0,0243 mm hat. (Vgl. S. 109).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Gudden: Gesammelte Abhandlungen, S. 199. Wiesbaden 1889.Google Scholar
  2. 2.
    Bernheimer: Zur Kenntnis der Nervenfaserschichte der menschlichen Retina. Sitzgsber. kl. Akad. Wiss. 90, 3. Juli 1884.Google Scholar
  3. 1.
    Groethuysen: Über die Beziehungen zwischen motorischer und optischer Unterschiedsempfindlichkeit bei normalen und krankhaften Zuständen des Sehorgans. Arch. Augenheilk. 88, 95 (1921).Google Scholar
  4. 1.
    Behr: Zur Physiologie und Pathologie des Lichtreflexes der Pupille. Arch. Ophthalm. 86, 468 (1913).Google Scholar
  5. 2.
    Abelsdorff: Zur Frage der Existenz gesonderter Pupillenfasern im Sehnerven. Klin. Mbl. Augenheilk. 62, 170 (1919).Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • C. v. Hess
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

Personalised recommendations