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Krankheitsgefährdung und Lebensbedrohung im Kindesalter

  • E. Rominger

Zusammenfassung

Jede Betrachtung der nach den Lebensaltern geordneten Sterbetafeln lehrt, daß in gesetzmäßiger Weise die Sterblichkeitsziffern für das frühe Säuglingsalter am höchsten sind, daß sie dann während der ersten Lebensjahre steil absinken und kurz vor der Pubertät einen Mindestwert zeigen. Jenseits dieser Altersstufen steigen die Sterbeziffern allmählich an und erreichen dann erst im Greisenalter ähnlich hohe Werte, wie im frühen Säuglingsalter. Die wenigstens zum Teil vermeidbare Lebensbedrohung ist somit am größten im 1. Lebensjahr, im Säuglingsalter. Von jeher hat deshalb die hohe Säuglingssterblichkeit die wissenschaftliche Forschung und praktische Hygiene beschäftigt. Aber auch noch das Kleinkindesalter zeigt eine hohe Lebensgefährdung. Es starben, um ein Beispiel zu nennen, im Jahre 1929 im Deutschen Reiche über 30 000 Kinder in dieser Altersstufe (1–6 Jahre).

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1933

Authors and Affiliations

  • E. Rominger
    • 1
  1. 1.KielDeutschland

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