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Grundzüge des Baues der Schmetterlinge

  • Martin Hering
Part of the Biologische Studienbücher book series (BIOLSTUD OBA, volume 3)

Zusammenfassung

Um die vielfachen Beziehungen der Schmetterhnge zu ihrer Umgebung, die wir in ihrer Gesamtheit als Biologie bezeichnen, ganz verstehen zu können, müssen wir wenigstens in großen Zügen uns über den Bau der Objekte informieren, mit denen wir uns befassen wollen. Bei der Frage: Was ist ein Schmetterling? dürfte kaum irgendein Laie die Antwort schuldig bleiben. Und doch sind es gewöhnlich nur bestimmte Gruppen oder Familien, die er als solche anspricht, in erster Linie die Tagfalter, die aber nur einen sehr kleinen Bruchteil der Schmetterlingsfauna bilden. Es gehören aber auch weiterhin dazu die als „Hexen“oder „Motten“bezeichneten Lebewesen, die oftmals so klein sind, daß sie selbst dem zoologisch geübten Auge entgehen, Vergleichen wir z. B. die amerikanische Eule Thysania agrippina Cr. mit ihrer stattlichen Flügelspannung von 225 mm mit unserer in Blättern des Sauerampfers ihre ganze Entwicklung durchmachenden Nepticula acetosae Stt., deren Spannweite nur 3 mm beträgt, so kommt einem der ungeheure Größenunterschied zwischen dem größten und dem kleinsten Schmetterling erst recht zum Bewußtsein. Und doch haben in ihrem Habitus beide immerhin noch so viele Ähnlichkeit, daß ihre Zusammengehörigkeit auf den ersten BHck wohl in den meisten Fällen erkannt wird.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • Martin Hering
    • 1
  1. 1.Ƶoologischen MuseumUniversität BerlinDeutschland

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