Abriß der Entwicklungs-Geschichte der Postanstalt

  • Emil Sax
Part of the Die Verkehrsmittel in volks- und Staatswirtschaft book series (VVS, volume 2)

Zusammenfassung

Altertum. Die ältesten Überlieferungen, welche uns über die Vorkehrungen eines staatlich organisierten Nachrichtenverkehres aufbewahrt sind, betreffen den optischen Telegraphen, den die Perserkönige zur Vermittlung müitärischer Meldungen in ihrem Reiche eingerichtet hatten. Ahnliche Einrichtungen, die sich nicht über ein primitives Signalwesen erheben, kannten wohl alle Völker2). Zweifellos bleibt den Herrschern des großen Perserreiches der Ruhm, als die Ersten eine Staatspost ins Leben gerufen zu haben, die anderen Völkern zum Muster gedient hat und überhaupt schon das Entwicklungstadium bezeichnet, bis zu welchem das Altertum auf vorliegendem Gebiete gelangt ist. Die Mitteüungen Herodot’s und Xenophon’s über jene Einrichtung sind oft genug zitiert worden, um sich hier mit einfacher Erinnerung daran begnügen zu können, desgleichen die Stellen aus anderen Autoren, die aus Griechenland von der Existenz und den Leistungen der ἡμεϱοδϱòμοι, der Botenläufer, berichten, eben damit jedoch den Mangel einer ständigen Posteinrichtung, der übrigens in der Beschaffenheit des Landes und seinen politischen Verhältnissen gegründet war, bezeugen.

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Literatur

  1. Stephan, „Geschichte der preußischen Post von ihrem Ursprünge bis zur Gegenwart”, 1859, 816Google Scholar
  2. Vgl. Dr. P. D. Fischer, „Die deutsche Post- und Telegraphen-Gesetzgebung.” Berlin 1876.Google Scholar

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© Julius Springer in Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • Emil Sax

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