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Die Eingriffe bei innerhalb der harten Hirnhaut gelegenen Geschwülsten

  • Martin Kirschner
  • N. Guleke
  • O. Kleinschmidt

Zusammenfassung

Die innerhalb der harten Hirnhaut sich entwickelnden Geschwülste werden je nach ihrer Beziehung zum Rückenmark als extramedulläre und intra-medulläre Geschwülste voneinander unterschieden. Zu den ersteren sind die von den Hirnhäuten ausgehenden Fibrome, Psammome, Endotheliome, Peritheliome, Sarkome, sowie die den Rückenmarkswurzeln angehörenden Neurinome und Neurofibrome zu zählen; die intramedullären Geschwülste werden ganz überwiegend von röhrenförmig wachsenden Gliomen und Gliosarkomen gebildet, die zystisch entarten und dann mit den Höhlenbildungen bei Syringomyelic verwechselt werden können. Auf der Grenze zwischen den intra- und extramedullären Geschwülsten stehen die Angiome der weichen Hirnhaut, die sich oft nicht nur an der Oberfläche des Rückenmarkes entwickeln, sondern tief in das Rückenmarksgewebe hineinreichen; auch die sehr selten vorkommenden, gelegentlich mit Erfolg entfernbaren Solitärtuberkel des Rückenmarkes können hier erwähnt werden, wenn sie auch keine echten Geschwülste sind.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1935

Authors and Affiliations

  • Martin Kirschner
    • 1
  • N. Guleke
    • 2
  • O. Kleinschmidt
    • 3
  1. 1.Chirurgischen KlinikUniversität HeidelbergDeutschland
  2. 2.Chirurgischen KlinikUniversität JenaDeutschland
  3. 3.Chirurgischen KlinikStädt. Krankenanstalten WiesbadenDeutschland

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