Advertisement

Zusammenfassung

Das Interesse, des Käufers der Transportleistung verlangt, diese in möglichster Vollkommenheit für einen möglichst geringen Preis zu erhalten. Es ist nachgewiesen, dass gegenwärtig weder die Leistungen der Eisenbahnen das bieten, was sie bieten könnten, noch auch der für ihre Leistungen geforderte und nothgedrungen bezahlte Preis im Allgemeinen, die untere Grenze des geschäftlich Zulässigen erreicht hat; es ist ferner nachgewiesen, dass gesetzlicheoder administrative Maassregeln, nicht im Stande sind, in dieser Beziehung den wünschenswerten und wirtschaftlich richtigen Zustand herbeizuführen.Die Erkenntniss der Naturgesetze, nach welchen sich der Preis sowohl in Bezug auf seine absolute Rohe als auch in Bezug auf sein Verhliltniss zur Güte der erkauften Leistung regelt, zeigt, dass der billigst -mögliche Preis nur dann eintritt, wenn die. Helstellung desselben im eigenen Interesse des Verkäufers der Leistung liegt, und dass dieses Interesse nur dann besteht, wenn die Vermehrung des Angebotes durch nichts anderes beschränkt wird, als durch die Grenzen der vorhandenen Nachfrage. Also nur die freie Konkurrenz ist im Stande, auch die Eisenbahnleistungen so zu entwickeln, dass das Verhliltniss zwischen ihnen und den dafür zu bezahlenden Betragen für den Kaufer so gUnstig werde, als es die jeweils sonst einwirkenden Faktoren (Selbstkosten, Entwicklung der Technik) gestatten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Verlag Von Julius Springer in Berlin 1874

Authors and Affiliations

  • Alexander Dorn

There are no affiliations available

Personalised recommendations