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Cystenbildungen der Bauchspeicheldrüse

  • O. Groß
Part of the Enzyklopaedie der Klinischen Medizin book series (EKM)

Zusammenfassung

Die Kenntnis der Pankreaseysten ist, trotz der auffälligen Erscheinungen, die sie in der Regel machen, verhältnismäßig neueren Datums. Ciaessen, in dessen 1842 erschienenem Buch der „Krankheiten des Pankreas“ sich eine große Anzahl vortrefflicher Beobachtungen findet, die auch heute noch völlige Gültigkeit beanspruchen dürfen, kennt die Pankreascyste überhaupt noch nicht, wenn man von einem von ihm beschriebenen Tumor absieht, bei dem es sich wohl um ein erweichtes Medullär-Carcinom, also eine Erweichungs-cyste handelte. Als Friedreich (im Jahre 1875) schrieb, daß die Behandlung der Pankreascysten eine „symptomatisch-diätetische“ sei, sah er die Entwicklung der Pankreaschirurgie nicht voraus, die gerade bei der Behandlung der Pankreascysten besondere Erfolge zu verzeichnen hat. Gussenbauer (1882) ist es im besonderen zu verdanken, zuerst auf diesem Gebiet erfolgreich gearbeitet und dadurch das Augenmerk der Chirurgen auf die bisher als Stiefkind der Chirurgie behandelten Gebiete gelenkt zu haben. So kommt es, daß gerade die Pankreaspathologie in der Literatur, vor allem in der chirurgischen, der letzten Jahrzehnte einen besonders breiten Raum einnimmt und zu den bestbekannten Kapiteln der Pathologie überhaupt gehört. Unsere Anschauungen über die Entstehung der Cysten haben manche Wandlung erfahren.

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© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • O. Groß

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