Untersuchungstechnik

  • Walther A. Fuchs

Zusammenfassung

Die heute allgemein angewandte lymphographische Untersuchungstechnik entspricht im wesentlichen der von Kinmonth (1952, 1955) ausgearbeiteten Methode, bei der die Lymphgefäße durch subkutane Injektion eines Vitalfarbstoffes für das Auge sichtbar gemacht werden. Eine perkutane Punktion der Lymphgefäße ist wegen ihres sehr kleinen Kalibers technisch normalerweise nicht möglich. Hautinzision und sorgfältige Präparation sind für eine erfolgreiche Punktion der Lymphgefäße unumgänglich. Die retrograde Kontrastmittelfüllung des Lymphsystems unter Überwindung der Klappen z. B. im Ductus thoracicus ist aus anatomischen Gründen nicht möglich. Ein Kontrastmittel, das subkutan injiziert oder peroral verabreicht beim Menschen durch die Lymphgefäße selektiv aufgenommen wird, konnte bis heute nicht gefunden werden. Auf Grund dieser Tatsachen gelingt nur die radiologische Darstellung derjenigen Lymphgefäße und Lymphknoten, die von den Extremitäten her zum Ductus thoracicus und Venenwinkel führen. Die Lymphographie innerer Organe steht damit bis heute außerhalb jeder Anwendungsmöglichkeit.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Göttingen · Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • Walther A. Fuchs
    • 1
  1. 1.Röntgeninstitut der Universität und des InselspitalsBernSchweiz

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