Ketosäuren

  • Carl R. Noller

Zusammenfassung

Ketosäuren sind wichtige Zwischenprodukte bei biologischen Oxydationen und Reduktionen. Sie finden vielfach Anwendung zu organischen Synthesen. Eine wichtige Rolle spielten sie bei der Aufklärung der Erscheinung der Tautomerie.

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Literatur

  1. 1.
    Ludwig Claisen (1851–1930), Professor an der Universität Kiel, ist besonders bekannt durch seine Arbeiten über die Kondensation von aromatischen Aldehyden mit Ketonen, über Esterkondensationen, über die Umlagerung von Allylphenyläthern und über tautomere Verbindungen.Google Scholar
  2. 1.
    Johannes Adolph Wislicenus (1835–1902). Der Vater, ein lutherischer Geistlicher, sah sich wegen seiner liberalen Ansichten genötigt, Deutschland zu verlassen und brachte 1853 seine Familie nach Amerika. Der junge Wislicenus erhielt eine Stellung an der Havard Universität, kehrte aber 1855 mit seiner Familie wieder nach Deutschland zurück. Er vollendete seine Studien in Halle und wurde später Professor der Chemie in Würzburg und Leipzig. Zu seinen zahlreichen chemischen Interessengebieten gehörten die Kondensation von Aldehyden mit Ammoniak, die Synthese von α-Hydroxysäuren aus Cyanhydrinen, die Chemie der Milchsäuren, die Esterkondensationen, die Alkylierung von Acetessigestern und die Stereochemie.Google Scholar
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    Ludwig Knorr (1859–1921), Professor an der Universität Jena, hat sich durch Synthesen von heterocyclischen Verbindungen und durch die Trennung der Tautomeren des Acetessigsäureäthylesters (S. 868) einen Namen gemacht.Google Scholar

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© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • Carl R. Noller

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