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Französische Studien zur Infusionstechnik

  • J. Lassner
Part of the Anesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimation book series (A+I, volume 13)

Zusammenfassung

Im Zuge von Studien über die Blutzirkulation in den Capillaren hat der französische Arzt Poiseuille im Jahre 1840 das für die Dynamik von Flüssigkeiten so wichtige Gesetz gefunden, demzufolge das Fließvolumen dem Druck und der vierten Potenz der lichten Weite des Gefäßes direkt und der Viskosität umgekehrt proportional ist. Die entscheidende Bedeutung des Durchmessers der Nadel, die meist die engste Stelle im Infusionssystem darstellt für das Quantum von Flüssigkeit, das pro Zeiteinheit infundiert werden kann, geht daraus klar hervor. Damit, daß eine weitbohrige Nadel in eine Vene eingelegt worden ist, sind aber noch nicht notwendigerweise die Bedingungen geschaffen, die ein schnelles Infundieren gestatten. Tatsächlich kann nämlich die Kontraktion der Vene einen solchen Widerstand gegen die einfließende Flüssigkeit darstellen, daß die Infusion erheblich verzögert wird. Es ist daher wertlos, eine verhältnismäßig dicke Nadel in ein enges Gefäß einzuzwängen, d. h. eine momentane Erweiterung der Venen herbeizuführen.

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© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • J. Lassner

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