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Hefemastitis beim Rind mit und ohne Zusammenhang mit antibiotischer Behandlung

  • H. J. Scholer
Conference paper

Zusammenfassung

Zum Vergleich mit dem von Frau Dr. Mehnert erwähnten Material kurz die von uns gesammelten Hefestämme aus Kuhmilch1 (Tab. 1). Es handelt sich ebenfalls vorwiegend um Arten, die für den Menschen nur sehr selten oder überhaupt nie pathogen sind und die zu einem ziemlich großen Teil Ascosporen bilden (Pichia farinosa, Saccharomyces fragilis, Hansenula anomala). Immerhin dreimal vertreten ist Cryptococcus neoformans, doch fehlt Candida albicans auch in unserem Material vollständig. Nach den Untersuchungen von van Uden und do Carmo Sousa gehört diese Species, im Gegensatz zu mehreren von uns nachgewiesenen Arten, nicht zur saprophytären Pilzflora des Rinderdarmes, so daß es möglicherweise an der Exposition fehlt. An sich ist C. albicans für das Rind pathogen. Dies wird durch vereinzelte Berichte der Literatur belegt und durch einen vom veterinär-bakteriologischen Institut der Universität Zürich beobachteten schweren Magensoor bei einem Kalb, von dem wir C. albicans nachweisen konnten.

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Literatur

  1. Mehnert, B.: Hefen als Mastitis-Erreger bei Wiederkäuern (vgl. S. 119 in diesem Band).Google Scholar
  2. Scholer, H. J., P. A. Schneider u. H. U. Bertschinger: Nachweis von Cryptococcus neoformans und anderen Hefen aus Milch von Kühen mit Mastitis. Path. et Microbiol. (Basel) 24, 803–818 (1961), s. dort weitere Lit.Google Scholar
  3. Van Uden, N., and L. DO Carmo Sousa: Yeasts from the bovine caecum. J. gen. Microbiol. 16, 385–395 (1957).CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • H. J. Scholer
    • 1
  1. 1.Abteilung für experimentelle MedizinF. Hoffmann-La Roche & Co. AktiengesellschaftBaselSchweiz

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