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Zusammenfassung

Der Energiebedarf des Nervengewebes wird durch Glucose gedeckt. Zwar phosphoryliert die im Hirn anwesende Hexokinase außer Glucose auch. Fructose, Mannose und Glucosamin, die höchste Affinität besitzt sie aber für Glucose (Harpur u. Quastel 1949, Slein, Cori u. Cori 1950, Weil-Malherbe u. Bone 1951). In situ verbrennt das Hirn der Katze Glucose doppelt so rasch wie Fructose. Werden beide Hexosen angeboten, so wird nahezu ausschließlich Glucose umgesetzt (Geiger, Magnes, Taylor u. Waelsch 1949). Ergebnisse von In vitro-Versuchen sprechen zwar dafür, daß das Gehirn auch fähig ist, Fette und Proteine zu verbrennen (Warburg, Posener u. Negelein 1924, Loebel 1925), es kann dieser Weg des Energiebezuges aber hier außer Betracht bleiben. Die arteriovenöse Glucosedifferenz im Hirnblut ist äquivalent der arteriovenösen Sauerst offdifferenz, der respiratorische Quotient des Hirns ist 1,0 (Gibbs, Lennox, Nims u. Gibbs 1942).

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© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • H. Gänshirt

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