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Bier

Chapter
Part of the Handbuch der Kältetechnik book series (KÄLTETECHNIK, volume 10)

Zusammenfassung

Wenn man die Geschichte der künstlichen Erzeugung von Kälte betrachtet wird man feststellen, daß die Entwicklung der Kompressionskälteanlagen gerade durch die Brauereien entscheidend beeinflußt und gefördert worden ist.1 Als Lebensmittelbetriebe, deren Zwischen- und Endprodukte nur bei niedrigen Temperaturen haltbar sind, standen die Brauereibetriebe seit jeher in einem ständigen Kampf gegen die störenden Einwirkungen der Wärme. Natureis, tief in die Erde eingebaute Keller und weitgehende Anpassung der Arbeit an die klimatischen Verhältnisse der Umwelt und an die Jahreszeiten waren die einzigen Mittel, die dem Brauer in früheren Jahren zur Verfügung standen, um wirtschaftliche Verluste und Güteminderungen möglichst zu vermeiden. Die reibungslose Erzeugung wurde durch die notwendige Rücksicht auf diese einfachen Hilfsmittel stark gestört, und der Brauer benötigte neben seinem Fachkönnen noch ein ordentliches Stück Glück, um alle Klippen im Herstellungsgang erfolgreich umsteuern zu können. Ein milder Winter, der die Natureisernte ungünstig beeinflußte, zog zwangsläufig nachteilige Folgen für die Güte des Bieres nach sich.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrstuhl und Institut für Energiewirtschaft der Brauerei, Zweigstelle WeihenstephanTechnischen Hochschule MünchenDeutschland

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