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Eröffnungsansprache des Vorsitzenden

  • F. Grosse-Brockhoff
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 77)

Zusammenfassung

In der Festschrift zur 75. Tagung der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin hat Dietrich Jahn vor 2 Jahren eine Zusammenstellung von wesentlichen Teilen der Eröffnungsansprachen früherer Vorsitzender gegeben, in denen sich eine ständige Auseinandersetzung mit den Grundfragen unserer Wissenschaft und den Fundamenten des ärztlichen Berufs, mit dem ethischen Inhalt unseres Handelns, mit den stetigen Wandlungen der Aufgaben unseres Fachs in Forschung und Lehre widerspiegelt. In diesem Abschnitt der Festschrift mit dem Thema „Aufgabe und Inhalt der inneren Medizin“ sehe ich einen Rückblick auf eine vergangene Epoche unserer Kongresse. Die Leitmotive, die in diesen Ansprachen anklangen, waren getragen vom Selbstverständnis der inneren Medizin, die sich trotz aller Beschwörungen der Gefahr ihrer Zersplitterung als eine Einheit begriff. Hiermit bin ich bereits an dem Punkt angelangt, der heute das Anliegen meiner Ansprache sein soll. Ich bin mir bewußt, daß das Reden über die Einheit und Zersplitterung unseres Fachs schon abgebraucht erscheinen mag, vernehmen wir doch bereits in der Eröffnungsansprache von Frerichs zum ersten Kongreß der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin 1882 die Kassandrarufe einer Aufspaltung der inneren Medizin. Trotzdem sehe ich mich als derzeitiger Vorsitzender unserer Gesellschaft dazu verpflichtet, diese Probleme noch einmal anzusprechen, da es meiner Ansicht nach noch keine Zeit vorher gegeben hat, in der die Aufsplitterung der inneren Medizin so forciert betrieben wurde wie jetzt.

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Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1971

Authors and Affiliations

  • F. Grosse-Brockhoff
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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