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Sympathikusaktivierbarkeit und Gefäßreagibilität bei normotensiven Probanden und Patienten mit essentieller Hypertonie

  • T. Philipp
  • U. Cordes
  • H. Zschiedrich
  • A. Distler
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 83)

Zusammenfassung

Die Pathogenese der essentiellen Hypertonie ist noch weitgehend unklar. Zwei Mechanis-men, die in der Entstehung eines Hochdruckes eine entscheidende Rolle spielen können, sollen an dieser Stelle näher untersucht werden. Zum einen ist bekannt, daß bei einem Teil der Patienten mit essentieller Hypertonie ein erhöhter Aktivitätszustand des sympathischen Nervensystems vorliegt [1]. Zum anderen wurde wiederholt festgestellt, daß ein Teil der Patienten mit essentieller Hypertonie eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber pressorisch wirkenden Substanzen, insbesondere Noradrenalin, aufweisen [3]. Experi-mentell konnte nachgewiesen werden, daß nach Ausschaltung des Sympathikus durch Denervierung die Empfindlichkeit eines Gefäßes gegenüber Noradrenalin stark zunimmt [4]. Bei Noradrenalinexcess andererseits, wie er bei Patienten mit Phaeochromocytom vorliegt, ist die pressorische Wirkung von exogen zugeführtem Noradrenalin deutlich reduziert [2]. Es ist demnach denkbar, daß sich die Gefäßreagibilität gegenüber Noradrenalin umgekehrt propqrtional zum Noradrenalinspiegel bzw. zur Sympathikusaktivität verhält. In der vorliegenden Untersuchung soil die Beziehung zwischen Noradrenalin-reagibilität und Aktivitatszustand des sympathischen Nervensystems näher untersucht werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • T. Philipp
    • 1
    • 2
  • U. Cordes
    • 1
    • 2
  • H. Zschiedrich
    • 1
    • 2
  • A. Distler
    • 1
    • 2
  1. 1.I. Med. Klinik der Univ. MainzDeutschland
  2. 2.Abt. EndokrinologieII. Med. Klinik der Univ. MainzDeutschland

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