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Nachweis von Tumorantigenen im Tumorgewebe und im Serum von Patienten mit Bronchialkarzinom

  • C. Gropp
  • P. Preisser
  • F.-G. Lehmann
  • W. Ax
  • S. v Kleist
  • K. Havemann
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 83)

Zusammenfassung

Tumorassoziierte Antigene wurden beim Bronchialkarzinom in den letzten Jahren von mehreren Autoren beschrieben [3,4,7,9,10]. Die mitgeteilten Ergebnisse sind jedoch so widersprechend, daß eine Aussage über das Vorkommen spezifischer tumorassoziierter Antigene beim Bronchialkarzinom bisher nicht möglich ist. Dies liegt sowohl an der Vielzahl der verwandten Methoden, als auch an oft fehlenden Kontrollen. So wurde von den meisten Autoren nicht, oder nur mit wenig empfindlichen Methoden untersucht, ob es sich bei den von ihnen beschriebenen Antigenen um bereits bekannte tumorassoziierte Antigene, wie z. B. das carcinoembryonale Antigen (CEA) [5], das non specific cross reacting antigen (NCA) [8], α1-Fetoprotein [1] oder Ferritin [2] handelt. Aus diesem Grand sollten unsere Untersuchungen zeigen, welche der bereits bekannten tumorassoziierten Antigene im Bronchialkarzinomgewebe nachzuweisen sind und ob es darüber hinaus möglich ist, ein für das Bronchialkarzinom charakteristisches Antigen zu isolieren. Wegen der möglichen pathogenetischen und diagnostischen Bedeutung zirkulierender Tumorantigene interessierte uns weiterhin die Frage, ob die aus Gewebe extrahierten tumorassoziierten Antigene auch im Serum von Patienten vorhanden sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • C. Gropp
    • 1
  • P. Preisser
    • 1
  • F.-G. Lehmann
    • 1
  • W. Ax
    • 1
  • S. v Kleist
    • 1
  • K. Havemann
    • 1
  1. 1.Med. Univ.-Klinik MarburgDeutschland

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