Stand der Forschung

  • E. Lieback-Zimmermann
Part of the Fortschritte der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie book series (FORTSCHR.HERZ, volume 1)

Zusammenfassung

Es ist bekannt, daß akustisch abnormes Myokard durch eine Inspektion des StandardM-modes oder 2D-Echokardiogramms entdeckt werden kann (45, 105). Die hellen Reflexionen von verkalkten Herzklappen oder die intensiven Echos, die vom Narbengewebe des Myokards zurückkommen, sind zwei Beispiele dafür (89). Ähnliche Beobachtungen von Veränderungen der Intensität oder des Musters der zurückkehrenden Echos vom Myokard wurden bei hypertropher Kardiomyopathie und bei kardialer Amyloidose beschrieben (Tab. 4). Einige Untersucher verwendeten auch M-modeEchokardiogramme, um die Charakteristika myokardialen Narbengewebes zu studieren. Rasmussen et al. (361) beschrieben eine erhöhte Echointensität innerhalb des Septum interventrikulare einige Wochen nach einem Anteroseptalinfarkt. Die Identifizierung akustisch abnormalen Gewebes durch alleinige visuelle Betrachtung ist jedoch sehr problematisch, da routinemäßig der echokardiographische Bildprozeß durch verschiedene Manipulationen verändert wird. Das Erscheinungsbild des Myokards bei Standardechokardiogrammen muß deshalb nicht immer ein zuverlässiger Indikator für abnormales Herzgewebe sein. Gibson (156) warnt sogar davor, eine visuelle Beurteilung des Myokards vorzunehmen, da es zu vielen Fehleinschätzungen kommen kann.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1993

Authors and Affiliations

  • E. Lieback-Zimmermann
    • 1
  1. 1.Klinik für Herz-, Thorax- und GefäßchirurgieDeutsches Herzzentrum BerlinBerlin 65Deutschland

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