Endoskopische Operation von Kehlkopfstenosen infolge Vernarbung in der Commissura posterior

  • G. Lichtenberger
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1994 der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1994 / 2)

Zusammenfassung

Der Autor beschreibt die endoskopische Beseitigung von Narben in der hinteren Kommissur, die nach Langzeitintubation entstanden sind und durch Fixierung der Stimmlippen in Paramedianstellung zu einer Kehlkopfstenose führten. Mittels EMG-Untersuchung wurde festgestellt, daß in den Stimmlippen eine normale Aktivität nachzuweisen war. Endoskopische und CT-Untersuchungen zeigten, daß die Ausdehnung der in der Cornmissura posterior entstandenen Vernarbungen in kraniokaudaler Richtung 10 mm nicht überschritt. Danach wurden die Narben auf endoskopisch-mikrolaryngoskopischem Wege durchtrennt und im Anschluß daran mit Hilfe des vom Author enrwickelten und von der Firma R. Wolf vervollkommneten endoextralaryngealen Nadeldurchschirbrtds ein Silikon-Stent im Kehlkopf fixiert. Dieser verhinbert die erneute Ausbikdung von narbigen Verwachsungen. Der Stent wurde 4 Wochen nach der Operation entfernt. Im Gefolge der Operation erhielten die von der Fixierung durch das Narbengewebe befreiten von der Fixierung durch das Narbengewebe befreiten Srimmlippen ihre Beweglichkeit wieder, lediglich in der Commissura posterior blieb eine minimale Narbenintarsie zurück.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • G. Lichtenberger
    • 1
  1. 1.BudapestHungarian

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