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Humane Papillomviren (HPV) in inverten Papillomen (IP). Eine Studie mit der PCR

  • O. Arndt
  • K. Nottelmann
  • J. Brock
  • G. Kundt
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1994 der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1994 / 2)

Zusammenfassung

Im Jahr 1854 beschrieb Ward erstmals eine papillomatöse Neubildung in der Nase. Ein Jahr später war es Billroth, der einen gleichen Befund als villiformen Krebs bezeichnete. Hoppmann beschrieb 1883 ein „hartes Papillom“ in der Nase und erwähnte erstmals die maligne Transformation eines solchen Befundes. Sachsen war es, der 1924 einen ebenfalls mit dem inverten Papillom zu vereinbarenden Befund charakterisierte und ihn als Grenze zwischen „Gut und Böse“ bezeichnete. Kramer benutzte den Terminus „echtes Papillom“. Wegen der endophytischen Wachstumstendenz schlug Ringertz 1938 vor, von einem invertierten Papillom zu sprechen. Er beschrieb erstmals das histologische Bild, die Rezidivneigung und die mögliche karzinomatöse Entartung anhand von Beispielen. Berendes schlug den Namen „malignes Papillom“ vor, und er dachte dabei an die Tendenz zum destruktiven Wachstum, an die Rezidivneigung und auch an die ebenfalls auftretenden Entartungen. Die Pathogenese der IP wird bis heute kontrovers diskutiert. Entzündliche Faktoren, Allergien und berufliche Noxen wurden benannt und verworfen. Durchgesetzt hat sich seit Jahnke 1971 die virale Assoziation in der Genese der IP.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • O. Arndt
    • 1
  • K. Nottelmann
    • 1
  • J. Brock
    • 1
  • G. Kundt
    • 1
  1. 1.Hamburg, RostockDeutschland

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