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Indikationen zur Psychotherapie und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzte

  • E. Wilke
  • C. Reimer

Zusammenfassung

In der Schilderung des körperlichen und seelischen Symptoms liegt oft auch ein Angebot des Patienten, mit seinem Arzt über die Lebenssituation zu sprechen. Der Signalcharakter dieses Angebots ist aber besonders dem Patienten häufig nicht bewußt. Der Arzt muß ihn, wenn seine Wahrnehmung ihm dies ermöglicht, darauf aufmerksam machen. Wird dies vermieden, kommt es dazu, daß das Symptom — wie es Balint ausdrückt — „organisiert“wird und schließlich beide — Arzt und Patient — ausschließlich auf die Suche nach organischen Ursachen gehen. Leichter ist es für den Arzt, wenn schon im Erstgespräch seelische Probleme offen angeboten werden. Psychosomatische Syndrome sind oft von Ängsten, Schlafstörungen, Sexualstörungen und depressiven Reaktionen unterschiedlicher Ausprägung begleitet. Gelegentlich werden auch Konflikte mit Partnern, Eltern, Kindern oder Konflikte am Arbeitsplatz berichtet.

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Literatur

  1. Balint M (1970) Der Arzt, sein Patient und die Krankheit. Fischer, FrankfurtGoogle Scholar
  2. Klußmann R (1993) Psychotherapie. Springer, Berlin Heidelberg New York TokyoGoogle Scholar
  3. Winnicott DW (1974) Reifungsprozesse und fördernde Umwelt. Kindler, MünchenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • E. Wilke
  • C. Reimer

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