Geruch und Geschmack

  • K. W. Delank
  • W. Stoll
  • U. Wolschner
  • H. Scherer
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1992 / 2)

Zusammenfassung

Der Geruchssinn ist normalerweise mit der Geburt sehr weit entwickelt und funktionstüchtig. Es besteht kein Zweifel, daß Säuglinge bereits über ein hervorragendes olfaktorisches Unterscheidungsvermögen verfügen und mittels Geruchseindrücken klassisch konditionierbar sind. Die olfaktorischen Diskriminationsfähigkeiten werden offenbar von posterolateralen Anteilen des Orbitofrontalhirns gesteuert und können isoliert ausfallen. Allerdings ist diesen zentralen olfaktorischen Leistungen die periphere Geruchsstoffaufnahme vorgeschaltet. So ist es zu erklären, daß Störungen der endonasalen Duftstoffzuleitung nicht nur eine Anhebung olfaktorischer Schwellenwerte, sondern auch eine Einschränkung des geruchlichen Diskriminationsvermögens bewirken können.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • K. W. Delank
    • 1
  • W. Stoll
    • 1
  • U. Wolschner
    • 2
  • H. Scherer
    • 2
  1. 1.MünsterDeutschland
  2. 2.BerlinDeutschland

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