Advertisement

Was ist gesichert in der Psychotherapie des dekompensierten chronischen Tinnitus?

  • G. Goebel
  • S. Drubba
  • M. Fichter
  • W. Hiller
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1991 / 2)

Zusammenfassung

Bei der geschätzten Prävalenz von ca. 1 Mill. Betroffenen mit sehr quälendem chronischem Tinnitus (komplexer chronischer Tinnitus; Duckro 1984) ist es dringend erforderlich, in Zusammenarbeit mit der HNO-Heilkunde, weitergehende Therapieverfahren zu evaluieren, die es den Betroffenen ermöglichen sollen, mit dem Tinnitus zu leben, obwohl er so störend ist. Seit den 70er Jahren sind zahlreiche ermutigende Therapieeffekte durch psychologische Vorgehensweisen publiziert worden, die allerdings auf Grund unterschiedlicher Gütekriterien bzw. Studiendesign zu sich widersprechenden Ergebnissen kommen (optimistisch: Grossan 1976; House 1981; Brattberg 1983; Walsh 1985; Inch 1987; Lindberg 1987, 1988, 1989; Goebel 1989 und 1990, etc.; skeptisch bis negativ: v. Wedel 1989; Ireland 1985; Haralambous 1987, etc.). Nur wenige dieser Studien halten einer kritischen Überprüfung stand und haben den Effekt über das Therapieende hinaus mit exakten Variablen verfolgt. Studien, die einen sehr kritischen Maßstab angelegt hatten (z.B. Jakes u. Hallam 1986; Kirsch 1987; Hallam, in press) lassen erkennen, daß die Wirksamkeit einzelner Therapieverfahren abhängig ist vom Ausmaß der Tinnitusbelästigung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • G. Goebel
    • 1
  • S. Drubba
    • 1
  • M. Fichter
    • 1
  • W. Hiller
    • 1
  1. 1.PrienDeutschland

Personalised recommendations