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Schnelle Bildsequenzen in der Kernspintomographie

  • R. Hagen
  • A. Haase
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1991 / 2)

Zusammenfassung

Die Kernspintomographie hat sich seit ihrer Einführung 1973 durch Lauterbur einen festen Platz in der medizinischen Diagnostik gesichert. In die Bildgebung gehen im Gegensatz zur Röntgenaufnahme, bei der lediglich die Strahlungsschwächung durch das absorbierende Gewebe zur Bildgebung beiträgt, zahlreiche Parameter ein: NMR-Parameter (Relaxationszeit, Spindichte, lokale magnetische Suszeptibilität), biochemische Parameter (Substanzkonzentration, Substanzumsatz, Molekülstruktur, molekulare Wechselwirkungen, ph-Wert, etc.) und auch biophysikalische Parameter (Transportmechanismen, Austauschprozesse, Temperatur, Sauerstoffsättigung, etc.). Die resultierende Aufnahme stellt somit ein Überlagerungsprodukt der verschiedenen Parameter dar, deren separate quantitative Auswertung aufgrund des erforderlichen Meß- und Untersuchungsaufwandes praktisch nicht möglich war. Doch genügt bereits die Messung der Wasser- und Fettprotonen für eine informationsreiche bildliche Darstellung der anatomischen Strukturen (und lediglich diese Protonen werden derzeit bei der klassischen Kernspintomographie erfaßt).

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • R. Hagen
    • 1
  • A. Haase
    • 1
  1. 1.WürzburgDeutschland

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