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Kernspintomographie bei Speicheldrüsentumoren

  • Th. Disselbeck
  • F. Zanella
  • H. Eckel
  • E. Stennert
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1990 / 2)

Zusammenfassung

Zwischen Januar 1988 und Februar 1990 wurden 183 Patienten in der HNO-Universitätsklinik Köln an krankhaften Prozessen der großen Speicheldrüsen operiert. Bei 132 handelte es sich um primär tumoröse Prozesse. Zusammen mit dem Radiologischen Institut sollte herausgefunden werden, welche Stellung die Kernspintomographie in der Diagnostik von Speicheldrüsentumoren einnimmt. Bei Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, daß mit Anamnese, klinischer Untersuchung, Sonographie und Feinnadelbiopsie in über 90% der Fälle die histologische und morphologische Diagnose gestellt werden konnte. Die Sialographie war von untergeordneter Bedeutung. Die Indikation zu modernen Schnittbildverfahren wie der Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MR) ist nur für spezielle Fragestellungen gegeben, wobei ganz überwiegend Prozesse der Gl. parotis betroffen sind:
  • Darstellung von Prozessen in der Tiefe, d.h. v. a. des Parotisinnenlappens;

  • Darstellung von Prozessen, die die Schädelbasis erreichen — ihr Bezug zur Schädelbasis;

  • Prozesse, die in die Fossa pterygoidea and pterygopalatina vorgedrungen sind;

  • parapharyngeal ausgebreitete Prozesse und ihr Bezug zu Nachbarorganen (Infiltration?).

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Th. Disselbeck
    • 1
  • F. Zanella
    • 1
  • H. Eckel
    • 1
  • E. Stennert
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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