Diskussionsbericht Vortrags-Nummern 19 – 24

  • K.-H. Bichler
  • T. Senge
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 36)

Zusammenfassung

Die Diskussion zu den ohen genannten Vorträgen drehte sich im wesentlichen urn zwei Punkte:
  • 1. Indikation zur Ureterorenoskopie: In jedem Falle ist hei “abgangsfähigen” Harnleitersteinen die conservative Behandlung vorzuziehen mit dem Ziel eines Spontanahganges. Üher den Zeitraum des Abwartens bestand keine einheitliche Meinung. 4–6 Wochen scheinen aher für die Mehrheit die Grenze zu sein.

    Nach erfolglosem Zeiss-Schlingenversuch sowie hei größeren, nicht abgangsfähigen distalen Harnleitersteinen kommt die Ureterorenoskopie zur Anwendung. Bei hochsitzendem Harnleiterstein kann das Hochschiehen des Steines mittels Ureterenkatheter oder Ureterorenoskop in das Nierenhecken mit anschließender extrakorporaler Stoßwelln-Lithotripsie oder perkutaner Litholapaxie zweckmäßig sein.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • K.-H. Bichler
    • 1
  • T. Senge
    • 1
  1. 1.Urologische UniversitätsklinikTübingen 1Deutschland

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