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Therapiesimulation und Vergleich von Dosierungsschemata

  • Otto Richter
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik und Statistik book series (MEDINFO, volume 32)

Zusammenfassung

Die Wirkung eines Pharmakons hängt nicht nur von der Dosis, sondern auch in entscheidendem Maße vom Dosierungsschema ab. Wenn Nebenwirkungen auftreten können, ist man bestrebt, den Blutspiegel innerhalb einer therapeutischen Bandbreite zu halten. Das ist nur möglich, wenn ein bestimmtes Therapieschema eingehalten wird. Andernfalls kommt es zu einer unerwünschten Akkumulation des Pharmakons oder die wirksame Konzentration wird unterschritten. Problemstellungen dieser Art fallen in den Bereich der Pharmakokinetik: die Konzentrationsgrenzen sind durch den Pharmakologen festgelegt, wobei implizit Erfahrungen über die Dosiswirkungsbeziehung oder die Beziehung Dosis- Nebenwirkung eingehen. Diese Probleme können mit den üblichen Methoden der Pharmakokinetik gelöst werden: für ein vorgegebenes Dosierungsschema lassen sich die maximalen und minimalen Konzentrationen des Pharmakons in dem interessierenden Kompartiment berechnen (s. z. B. Abschnitt 5.2). Umgekehrt läßt sich das Dosierungsschema nach Vorgabe der Konzentrationsgrenzen ermitteln.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • Otto Richter
    • 1
  1. 1.Institut für Medizinische Statistik und BiomathematikUniversität DüsseldorfDüsseldorf 1Deutschland

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