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Behandlung der therapierefraktären chronisch bakteriellen und der chronisch abakteriellen Prostatitis durch Dezimeterwellendurchflutung von einer Rektalelektrode aus

  • C. F. Rothauge
  • J. Kraushaar
  • W. Weidner
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 31)

Zusammenfassung

Wie Sie wissen, ist die chronisch bakterielle Prostatitis ein therapeutisch außerordentlich schwer zu behandelndes Leiden. Um die unbefriedigenden Therapieergebnisse zu verbessern, gingen wir von der Erfahrung aus, daß im allgemeinen die Wirksamkeit einer antibiotischen Behandlung durch die simultane Anwendung einer Hochfrequenztherapie potenziert wird. Im urologischen Schrifttum liegt schon eine Mitteilung über eine günstige therapeutische Beeinflussung der chronischen Prostatitis aus dem Jahr 1961 von Karcher [1] vor. Wir haben deshalb eine Hochfrequenzsonde entwickelt, die 12 cm lang ist und einen Durchmesser von ca. 2 cm hat (Abb. 1). Sie besteht aus einer PVC-Hülse, in deren vorderer Hälfte sich die eigentliche Antenne befindet. Diese strahlt mit einer Frequenz von 433,92 Mega-Hertz. Dies entspricht einer Wellenlänge in Luft von 69 cm.

Abb. 1

Literatur

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    Karcher G, Parchwitz HK (1961) Die unspezifische chronische Prostatitis und ihre Behandlung, insbesondere durch Mikrowellen. Z Urol Nephrol 54:333–340.PubMedGoogle Scholar
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    Thulesius, Gjores Zitiert nach [2]Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1980

Authors and Affiliations

  • C. F. Rothauge
    • 1
  • J. Kraushaar
  • W. Weidner
  1. 1.Leiter der Abt. für UrologieJustus-Liebig-UniversitätGießenDeutschland

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