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Schnell und lautlos drucken mit dem Tintenstrahl

  • J. Heinzl
Conference paper
Part of the Telecommunications book series (TELECOMMUNICATI, volume 2)

Zusammenfassung

In der Technik, Tintentröpfchen auf ein Blatt Papier zu schießen und damit Schriftzeichen zu erzeugen, zeichnen sich derzeit beachtliche Fortschritte ab. Weltweit werden die verschiedensten Verfahren erforscht, entwickelt und auch angeboten.

Der eine Weg, der verfolgt wird, besteht darin, einen Tintenstrahl mit hohem Druck durch eine enge Düse zu pressen, ihn in elektrisch geladene Tröpfchen zerfallen zu lassen und diese elektrostatisch abzulenken Dieser Weg führt zu aufwendigen und empfindlichen Geräten.

Der andere Weg, den man beschreiten kann, ist der,Tröpfchen einzeln elektronisch aus Düsen abzurufen, und die Düsen wie die Nadelsysteme bei einem Nadeldruckkopf dicht übereinander anzuordnen. Dieser Weg führt zu einfachen, robusten und besonders zuverlässigen Schreibwerken. Am weitesten ist diese Technik derzeit in dem Tintenschreibwerk PT 80 von Siemens entwickelt. Das Schreibwerk wiegt 200 g, fährt mit 0,8 m/s über das Papier und schreibt dabei 300 Zeichen/s in einer Matrix von 12 × 9 Punkten. Es kann bei Eingabe über Tastatur nach jedem Zeichen anhalten und es führt in einer auswechselbaren Plasche Tinte für 5 Millionen Zeichen mit sich.

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Schrifttum

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • J. Heinzl
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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