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Bestimmung systolischer Zeitintervalle aus EKG und Phonokardiogramm

  • J. Dudeck
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik und Statistik book series (MEDINFO, volume 1)

Zusammenfassung

Systolische Zeitintervalle haben in den vergangenen Jahren als Funktionstest des linken Ventrikels wachsendes Interesse m der nichtinvasiven kardiologischen Diagnostik gefunden. In einer Reihe von Publikationen (Übersicht bei Lewis (1)) konnte gezeigt werden, dass neben der Gesamtdauer der Systole QSII (Q-Beginn - II. Herzton) insbesondere die Anspannungszeit (PEP - preejection period) von Q-Beginn bis zur Öffnung der Aortenklappe und die linksven-trikuläre Austreibungszeit (LVET - left ventricular ejection time), von der Öffnung der Aortenklappe bis zum Beginn des II. Herztons Hinweise auf die Funktionsfähigkeit des linken Ventrikels ergeben. Funktionseinschränkungen des linken Ventrikels führen zu einer Verlängerung der Anspannungszeit und zu einer Verkürzung der Austreibungszeit. Der Quotient PEP/LVET ist deshalb eine besonders empfindliche Masszahl zur Beurteilung der Funktionsfähigkeit des linken Ventrikels. Veränderungen dieses Quotienten sind eng mit dem Grad der Funktionseinschränkung des linken Herzens korreliert. Es konnte gezeigt werden, dass der Quotient PEP/ LVET bei sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern enge Beziehungen zur Austreibungsfraktion (ejection fraction) aufweist. Weiterhin konnten Beziehungen zum Schlagvolumen bei Patienten mit chronischen Herzerkrankungen nachgewiesen werden (1).

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • J. Dudeck

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