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Spülungen — Gestern, Heute, Morgen

  • Rainer M. Engel
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 25)

Zusammenfassung

Cystoskopien können mit Luft durchgeführt werden, aber alle transurethralen Operationen erfordern Spülflüssigkeiten, um ein visuell klares Operationsfeld aufrechtzuhalten. Im Jahre 1946 inspizierten wir am Johns Hopkins Medical Centre das damals in Betrieb befindliche sterile Wasserfiltriersystem und fanden damals, daß das sogenannte sterile Wasser verunreinigt war mit einer beachtlichen Kolonienzahl von Gram-negativen Organismen, wie Pseudomonas, Klebsiella und E. coli. Das System wurde abgeändert und es wurden stattdessen für das sterile Wasser große Glaskolben zum Ausgießen benutzt. Anfang der 60er Jahre wurde dieses System abermals geändert und wir benutzten kommerziell erhältliche Flaschen mit steriler Spülflüssigkeit. Die Schwierigkeit der Handhabung, der Lagerung und die Leichtigkeit, mit der diese Systeme verunreinigt werden konnten, sowie der erhebliche Kostenaufwand führten zur Erkundung von anderen Möglichkeiten; so wechselten wir in der Mitte der 60er Jahre zu Spülflüssigkeiten in Einwegplastikbeuteln über. Bis dahin hatten wir fast ausnahmslos Wasser verwendet, sowohl für cystoskopische als auch operative Eingriffe.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • Rainer M. Engel
    • 1
  1. 1.James Buchanan Brady Urological Inst.The Johns Hopkins HospitalBaltimoreUSA

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